Ministerin: Bundeswehr länger in Syrien und Irak

Amman. Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat sich für eine Verlängerung des deutschen Militäreinsatzes in Syrien und Irak ausgesprochen. Die Ministerin sagte nach einem Treffen mit ihrem jordanischen Amtskollegen Ayman Safadi am Montag, sie habe »den Wunsch mitgenommen, dass das Engagement verstetigt wird«. Zuvor hatte sie bereits den jordanischen König Abdullah II. getroffen. Jordanien erwarte, dass der Kampf gegen den »Islamischen Staat« (IS) »Seite an Seite fortgesetzt« werde, sagte Safadi.

Das derzeitige Mandat »Counter Daesch/Capacity Building Iraq« läuft noch bis zum 31. Oktober. Die Mandatsobergrenze liegt bei 800 Bundeswehr-Soldaten, aktuell beläuft sich die Kontingentstärke auf knapp 450 Soldaten. Die Bundeswehr beteiligt sich unter anderem mit »Tornado«-Aufklärungsflügen an dem internationalen Militäreinsatz.