Die Trends bei Studien- und Erlebnisreisen

Kein Comeback für die Türkei und Ägypten

Die türkische Riviera und das Rote Meer sind für Kultur- und Rundreisen sind die beiden Länder weiterhin nicht gefragt. „In der Türkei hatten wir 2017 keinen einzigen Reisenden“, berichtet Kubsch. Der Studiosus-Chef verweist auf das schlechte Image des Landes.

Auch die Kulturstätten entlang des Nils können noch keine Massen anlocken. Wie viele andere arabische Länder sei Ägypten für Rundreisen derzeit nicht so beliebt, sagt Steinweg. Studiosus sieht immerhin ein kleines Plus: 240 Gäste brachte der Veranstalter 2017 ins Land. In guten Jahren waren es etwa 4500.
In Marokko sind die Zahlen bei Gebeco zuletzt weiter zurückgegangen, man sieht aber eine Erholung in 2018. Studiosus sieht „kaum Belebung“. Der Oman und die Emirate laufen aber weiterhin gut. Bei Studiosus lagen die beiden Länder 2017 mit 25 Prozent im Plus.

Kein Angst vor dem Heiligen Land

Eine notorische unruhige Region lockt wieder vermehrt Studienreisende an: das Heilige Land. „Israel und Jordanien wachsen enorm, das ist überraschend“, sagt Steinweg. Eine Buchungszurückhaltung wegen der aktuellen Ausschreitungen in Jerusalem beobachte man nicht. Im November und Dezember wurde gut gebucht. Auch bei Studiosus ist die Zahl der Israel-Reisenden kräftig gewachsen.