Archäologen finden Dutzende Katzen-Mumien in Ägypten

In Ägypten haben Archäologen Dutzende Katzen-Mumien in Grabkammern entdeckt. Nahe der Hauptstadt Kairo wurden in drei Gräbern die konservierten Tiere gefunden – und nicht nur die.

Ägyptische Archäologen haben in der Nähe von Kairo Gräber aus der Pharaonenzeit entdeckt, in denen sich mumifizierte Katzen befanden. Zudem wurden 100 vergoldete Katzenstatuen entdeckt, ferner eine Skulptur aus Bronze, die der Katzengöttin Bastet gewidmet war. Bastet wurde als Schützerin gegen das Böse und Göttin der Fruchtbarkeit verehrt.

Die nun gefunden Katzen-Mumien waren auch in tierischer Hinsicht nicht allein. Wie die Antikenverwaltung in Ägypten mitteilte, fanden die Forscher mehrere Holzsarkophage mit einbalsamierten Kobras und Krokodilen. Ob diese Tiere etwas mit dem Ableben der Katzen zu tun hatten, ist nicht überliefert.

Millionenfach Tiere mumifiziert

Reiche Ägypter hielten sich schon vor rund 4.000 Jahren Katzen als Haustiere. Für die Verehrung der Götter waren Tiere im alten Ägypten von großer Bedeutung. In dieser Zeit wurden Tiere millionenfach mumifiziert, glauben Forscher.