Ägypten: Archäologen finden 2500 Jahre alte Gräber

20 Sarkophage in 16 Grabstätten: Ägyptischen Forschern ist in der Region al-Minya ein spektakulärer Fund gelungen.

Spektakulärer Erfolg für ägyptische Archäologen: In einer Ausgrabungsstätte in al-Minya im mittleren Teil des Landes haben sie zahlreiche neue Fundstücke entdeckt. In 16 Grabstätten legten sie 20 Sarkophage aus Stein frei.

Mohammed Abdel Basser, Supreme Council of Antiquities:
„Das hier sind neun Sarkophage, die noch intakt sind, noch nie geöffnet worden sind. Wir haben sie geöffnet und haben die Mumien und Amulette gefunden, neun Sarkophage in Schächten.“

In den Grabkammern befanden sich auch rund 10.000 sogenannte Uschebtis. Das sind Figuren, die Verstorbene verkörpern. Neben anderen Töpfergefäßen entdeckten die Archäologen zudem sogenannte Kanopen. Gefäße, in denen Eingeweide bei der Mumifizierung von Toten separat aufbewahrt werden.

In den Grabstätten wurden den Forschern zufolge Hohepriester und andere hochrangige Personen aus der Spätzeit beerdigt. Die Ausgrabungsfunde sind fast 2500 Jahre alt.

Die Behörden hoffen nun, dass die Entdeckungen Touristen anziehen und auf diesem Weg für dringend benötigte Erlöse sorgen.