Reisereportagen

Skifahren in Marokko? Ja, das gibt's!

Skifahren auf dem afrikanischen Kontinent - klingt erstmal kurios. Doch nicht weit entfernt von Marrakesch gibt es im Winter ein richtiges Skigebiet, und es ist nicht das einzige in Afrika.

Wüsten, Steppen und wilde Tiere, das sind wohl die ersten Gedanken, die man hierzulande mit Afrika verbindet. An Skifahren denkt kaum jemand. Doch Afrika hat mehrere ausgezeichnete Skigebiete. Per Flugzeug sind sie aus Europa in wenigen Stunden erreichbar.

Eines der exotischsten und bisher noch relativ unbekannten Skigebiete des Kontinents befindet sich in Marokko, in der Nähe der Stadt Marrakesch. Die Stadt hat es auf die UNESCO-Kulturerbe-Liste geschafft. Wer als Europäer hierherkommt, muss zunächst mal die heimischen Gepflogenheiten lernen. Eine der wichtigsten ist das Feilschen. Beim Einkaufen auf den Märkten gehört das einfach dazu.

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Saudi-Arabien startet persischsprachigen Sender für den Hadsch

Trotz tiefer Spannungen mit dem Iran hat Saudi-Arabien einen Satellitensender gestartet, der rund um die Uhr auf Persisch vom Hadsch berichtet. «Der Kanal soll die Botschaft des Hadsch, den ewigen Sinn des Islam und das, was das Königreich Pilgern und Besuchern bietet, den schätzungsweise 130 Millionen Persischsprechern in der Welt vermitteln», zitierte die saudische Nachrichtenagentur SPA den Informations- und Kulturminister des Landes, Adel Al-Toraifi. Persisch, oder Farsi, ist die Landessprache Irans und wird auch in Teilen Afghanistans gesprochen.

An der am Samstag gestarteten mindestens fünftägigen Wallfahrt zu den heiligen Stätten des Islam in Saudi-Arabienkönnen in diesem Jahr keine iranischen Gläubigen teilnehmen. Visaformalitäten und die Schließung der saudischen Botschaft in Teheran verhinderten ihre Ausreise. Zuletzt hatten sich die beiden Regionalmächte gegenseitig vorgeworfen, am Ausschluss der iranischen Gläubigen Schuld zu sein.

Die beiden Golfstaaten unterhalten seit Januar keine diplomatischen Beziehungen zueinander. Zusätzlich zu regionaler Rivalität und religiösem Dissens zwischen Schiiten und Sunniten war ein Streit über den Umgang mit einer Massenpanik beim Hadsch 2015 ausgebrochen.

 

Pilger-Hochgeschwindigkeitszug nach Mekka soll 2018 in Betrieb gehen

Nach Kostensteigerungen und Verzögerungen soll eine milliardenteure Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecke in Saudi-Arabien nun in rund zwei Jahren in Betrieb gehen. Man rechne mit einer Fertigstellung des 6,7 Milliarden Euro teuren Projekts zwischen den heiligen Städten Medina und Mekka in der ersten Jahreshälfte 2018. Das kündigte der Präsident der zuständigen spanischen Staatsfirma Ineco, Jesús Silva, am Montag in Madrid an.

Der «Haramain High Speed Train» wird zwischen den heiligen Städten Medina und Mekka knapp 450 Kilometer durch die Wüste führen. Die Reise soll bei Spitzengeschwindigkeiten von 320 Kilometern pro Stunde weniger als drei Stunden dauern. Pro Tag sollen etwa 166 000 Menschen, vorwiegend Pilger, transportiert werden.

Die Fertigstellung war zunächst für Anfang 2017 geplant gewesen. Man habe auf einer Teilstrecke erste Tests mit Talgo-Zügen gemacht, die Geschwindigkeiten von rund 200 Stundenkilometern erreicht hätten, sagte Silva. Erwogen wird zudem, am Flughafen der Hafenstadt Dschidda am Roten Meer eine zusätzliche Station zu bauen.

Ohne Zahlen zu nennen bestätigte Silva Kostensteigerungen, die aber «nicht maßlos» seien. Das von der spanischen Bahngesellschaft Renfe angeführte Konsortium wird die Strecke nicht nur bauen, sondern zwölf Jahre lang betreiben.

 

Steigenberger will Hotels im Iran bauen

Der Hotelkonzern Steigenberger will im Iran bis zu zehn Hotels bauen. Eine entsprechende Absichtserklärung habe Steigenberger-Chef Puneet Chhatwal mit der iranischen Tourismusbehörde unterzeichnet, bestätigte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch einen Bericht der «Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung» (AHGZ). Das Investment soll in den kommenden zehn Jahren erfolgen, konkrete Vereinbarungen gebe es aber noch nicht.

Der Konzern will seine Marken Steigenberger oder Intercity in dem Land nutzen, das nach dem Ende der internationalen Handelssanktionen seinen Tourismussektor stark ausweiten will. Steigenberger-Experten hätten die Hauptstadt Teheran sowie Shiraz und Ishafan besucht, sagte der Sprecher. Die Gruppe betreibt nach eigenen Angaben 120 Hotels in 13 Ländern.

 
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