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Jordanien: Christen rufen zu Solidarität und Einheit auf

Vor dem Fenster ruft der Muezzin zum Gebet. Drinnen stehen ein Weihnachtsbaum und eine Krippe. Pater Rifat Bader lebt und arbeitet als katholischer Priester in Amman, der Hauptstadt Jordaniens, wo die Christen nur eine Minderheit von 2,5 Prozent ausmachen. Er hat eine hektische Woche hinter sich, denn seit US-Präsident Trump Jerusalem zur Hauptstadt Israels erklärte, arbeiten er und sein Team der christlichen Nachrichten- und Hintergrundwebsite en.abouna.org unermüdlich.

Jordanien grenzt nicht nur am Jordan und am Toten Meer an Israel, sondern hat auch die weltweit größte Zahl palästinensischer Flüchtlinge aufgenommen, von denen einige seit zwei Generationen in den vier UNRWA-Camps (der ,United Nations Relief and Work Agency for Palestinian Refugees‘) des Landes wohnen. Seit der Trump-Entscheidung kommt es immer wieder zu Demonstrationen. Am Mittwoch riefen auch die Kirchen zu einem ökumenischen „Lichtermarsch“ auf: Mehr als 2000 Christen, Muslime und andere Gleichgesinnte liefen von der griechisch-orthodoxen Kathedrale durch das westliche Stadtviertel As-Sweifiyeh zur katholischen Kirche der Maria von Nazareth. Pater Rifat Bader:

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Emirate akzeptieren keine vorläufigen Reisepässe mehr

Wer künftig in die Vereinigten Arabischen Emirate einreise will, braucht einen richtigen Reisepass. Vorläufige Ausweise werden nicht akzeptiert.

Mit einem vorläufigen Reisepass können Touristen nicht mehr in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) einreisen. Das schreibt das Auswärtige Amt in seinen Reisehinweisen für das Land und beruft sich dabei auf die Botschaft der VAE in Berlin. Nur diese könne verbindliche Auskünfte erteilen.

Bereits in der Vergangenheit gab es bei der Einreise mit vorläufigen Pässen Probleme. Fluggäste waren von Airlines abgewiesen worden. Urlauber sollten nun stets rechtzeitig einen regulären biometrischen Reisepass beantragen, falls nötig im Expressverfahren.

 

Ägypten: Sängerin leckt an Banane - zwei Jahre Gefängnis

Die ägyptische Popsängerin Shaimaa Ahmed ist wegen eines Musikvideos zu zwei Jahren Haft verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft in Kairo attestierte ihr "Verkommenheit".

Die ägyptische Sängerin Shaimaa Ahmed (Künstlername: Shima) ist am Dienstag zu einer zweijährigen Gefängnisstrafe verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft in Kairo warf ihr vor, in einem Musikvideo für "Verkommenheit" zu werben.

In dem Clip zu dem Song "I Have Issues" (Ich habe Probleme) trat Shima in Unterwäsche vor eine Schulklasse mit jungen Männern, und biss dabei in einen Apfel und leckte an einer Banane.

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Katar kauft 24 britische Kampfflugzeuge

Katar rüstet sich mit britischen Kampfjets. Für fünf Milliarden Pfund produziert BAE Systems 24 Flieger – inklusive Training. Die katarische Bestellung sieht zudem noch eine weitere Milliarde für Bomben und Raketen vor.

London. Katar hat bei BAE Systems 24 Typhoon-Kampfflugzeuge bestellt. Der Auftrag habe einen Wert von fünf Milliarden Pfund (5,7 Milliarden Euro), teilte das britische Unternehmen am Sonntag mit. Er beinhalte auch Training und Unterstützung. Der britische Verteidigungsminister Gavin Williamson gab die Vereinbarung nach Unterzeichnung der Verträge in der Hauptstadt Doha bekannt.

Es sei der größte Exportauftrag für Typhoon-Kampfjets seit einem Jahrzehnt, sagte Williamson. Vereinbart wurde auch der Kauf von in Großbritannien hergestellten Paveway-IV-Lenkbomben von Raytheon sowie Brimstone- und Meteor-Raketen von MBDA Missile Systems. Das Gesamtvolumen der katarischen Bestellungen beträgt sechs Milliarden Pfund.

 
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