Marokko: Tote und Verletzte bei Busunglück auf überfluteter Straße

Marokkanische Rettungskräfte suchen nach Unfallopfern

 
 
 

Bei einem schweren Unfall auf einer überfluteten Straße im Westen Marokkos sind mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen.

In Marokko ist ein Bus auf dem Weg von Casablanca nach Rissani, einer Stadt nahe der Grenze zu Algerien, schwer verunglückt. 17 Menschen sollen dabei ums Leben gekommen sein. Mindestens 30 weitere wurden verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Ihr Zustand sei stabil, hieß es.

Laut Angaben der lokalen Gesundheitsbehörde wurden noch einen Tag nach dem Unfall in der Nähe des Ortes Errachidia mehrere Leichen geborgen.

Bilder des marokkanischen Senders 2M zeigten Bergungsarbeiten mit schwerem Gerät. Der Fahrer des Buses sei in einem Krankenhaus aufgetaucht, nachdem er zunächst vom Unfallort geflohen sei, meldete der Kanal unter Berufung auf die Behörden. Er sei in Polizeigewahrsam genommen worden und soll nun von Ermittlern zum Unfallhergang befragt werden.

Der Bus war offenbar nach heftigen Regenfällen von der Straße abgekommen und einen Abhang hinuntergestürzt. Einer der Verletzten sagte dem Sender 2M, dass zwei starke Wellen das Fahrzeug erfasst hätten, das daraufhin umgestürzt sei. Die Passagiere seien mit dem Bus in ein Flusstal gerissen worden.

In Marokko regnet es seit zehn Tagen stark, heftige Gewitter haben zu Überflutungen geführt.